Umsatzprognose leicht erhöht
Spezialversandhändler Takkt hat Probleme bei teuren Büromöbeln

Der Spezial-Versandhändler Takkt hat nach Zuwächsen im dritten Quartal seine Umsatzerwartungen für das laufende Jahr leicht angehoben.

HB STUTTGART. Um Währungseffekte bereinigt, werde der Umsatz 2004 um vier bis fünf Prozent zulegen statt wie bisher erwartet um rund drei Prozent, teilte der Katalogversandhändler für Büro-, Lager- und Betriebsausstattung am Donnerstag in Stuttgart mit. „Damit setzt sich die Takkt AG weiter von den Universalversendern ab“, sagte Vorstandschef Georg Gayer. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Firmenwertabschreibungen (Ebita) werde 2004 eher bei elf als bei neun Prozent vom Umsatz liegen, bekräftigte ein Sprecher. In den ersten neun Monaten stieg der Konzernumsatz von Takkt währungsbereinigt um 5,1 Prozent auf 536,8 Millionen Euro, durch den starken Euro fiel das Wachstum real mit 0,9 Prozent aber nur mager aus. Das Ebita stieg dagegen um 15,2 Prozent auf 58,2 Millionen Euro, die Marge lag bei 10,8 Prozent. „Vor allem zwei Faktoren waren für die erfreuliche Entwicklung ausschlaggebend: Die Zahl der Aufträge nahm spürbar zu und der durchschnittliche Auftragswert stieg währungsbereinigt an“, erklärte Takkt. Das Ergebnis vor Steuern kletterte in den ersten drei Quartalen um 36,7 Prozent auf 38,0 Millionen Euro.

Einen operativen Verlust wies mit einem Ebita von minus 2,2 Millionen Euro nach neun Monaten nur die Sparte Topdeq aus, die Büromöbel der gehobenen Kategorie vertreibt. Die höchste Rendite erzielte Takkt weiter im europäischen Geschäft. Die operative Marge der Tochter Kaiser + Kraft Europa stieg in den ersten drei Quartalen auf 16,0 (Vorjahr: 15,1) Prozent. Sie steuerte allein ein Ebita von 44,2 (40,0) Millionen Euro bei. Die im Kleinwerteindex SDax notierte Aktie war am Mittwoch auf ein Jahreshoch von 7,68 Euro gestiegen.

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