Umsatzrückgang 2004 befürchtet
Gesundheitsreform könnte Fielmann belasten

Aufgrund der geplanten Gesundheitsreform könnten einem Zeitungsbericht zufolge die Erlöse von Europas größter Optikerkette Fielmann im nächsten Jahr deutlich sinken.

Reuters FRANKFURT. Der Umsatz könne um bis zu 20 % zurückgehen, heißt es in einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ unter Berufung auf ein internes Szenario. Von dem geplanten Wegfall der Krankenkassenzuschüsse beim Brillenkauf im Zuge der Gesundheitsreform könnte Fielmann besonders hart getroffen werden, da sich das Hamburger Unternehmen traditionell auf den Verkauf günstiger Kassengestelle konzentriere. Ein Sprecher von Fielmann wollte sich der Zeitung zufolge nicht dazu äußern und verwies auf die Veröffentlichung der Zahlen für das erste Halbjahr am Donnerstag.

Für dieses Jahr rechnet die Optikerkette mit zweistelligen Zuwächsen bei Absatz, Umsatz und Gewinn. In den ersten fünf Monaten sei der Gewinn vor Steuern um 18 % gestiegen, hatte Fielmann Anfang Juli mitgeteilt. Der Umsatz sei um elf Prozent geklettert, der Absatz um zwölf Prozent. 2002 hatte die im MDax gelistete Optikerkette den Umsatz um sechs Prozent auf 657 Mill. € gesteigert, der Vorsteuergewinn erhöhte sich um 13,5 % auf 63 Mill. €.

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