Umsatzrückgang
Teleplan kann Umsatz nicht halten

In den ersten neun Monaten hat der IT-Reparaturdienstleister Teleplan seinen Nettoverlust deutlich ausgeweitet. Als Ursache werden hohe Restrukturierungskosten genannt.

HB VELDHOVEN. Auch für das Gesamtjahr rechnet das niederländische Unternehmen bei rückläufigen Umsätzen mit einem höheren Verlust als 2003.

In den Monaten Januar bis September habe sich der Nettoverlust auf 47,6 Mill. Euro von 23,9 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum erhöht, teilte die im SDax gelistete Gesellschaft am Donnerstag mit. Der Verlust vor Zinsen, Steuern, und Abschreibungen habe sich - vor Restrukturierungskosten in Höhe von 28,2 Mill. Euro - auf 4,9 (Vorjahr: plus 12,2) Mill. Euro belaufen.

Der Umsatz verringerte sich auf 208,9 von 212,6 Mill. Euro. Besonders der schwache Dollar-Kurs habe dem Unternehmen zu schaffen gemacht. „Basierend auf einem konstanten US-Dollar wären die Umsätze in den ersten neun Monaten um 13 Mill. Euro höher ausgefallen“, hieß es. Teleplan macht nach früheren Angaben rund 80 Prozent seines Umsatzes in Dollar.

Für das laufende Jahr rechnet Teleplan mit eine Rückgang des Umsatzes auf 275 Mill. Euro von 292,7 Mill. Euro 2003. Der Nettoverlust werde sich auf 65 Millionen Euro nach einem Minus von 42,3 Mill. Euro im Vorjahr belaufen. Die Kosten für die Restrukturierung, von denen ein Großteil bereits im dritten Quartal verbucht worden seien, würden sich im Gesamtjahr auf 34 Mill. Euro summieren. Teleplan hatte angekündigt, im Rahmen seiner Restrukturierung den Abbau von etwa 1 000 Stellen auf dann rund 4 800 zu planen und dadurch 2005 wieder einen Gewinn anzustreben.

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