Umsatzrückgang trotz starken Andrangs in den Geschäften am vergangenen Wochenende
Weihnachtsgeschäft enttäuscht Händler in Deutschland und USA

Der Käuferansturm an den Tagen vor Heiligabend und am vergangenen Samstag hat das Weihnachtsgeschäft für den deutschen Einzelhandel nicht mehr retten können. Nach Einschätzung der Handelsverbände BAG und HDE lagen die Umsätze um bis zu 5 % unter denen des Weihnachtsgeschäfts 2002. Auch in den USA lief das Weihnachtsgeschäft nicht nach den Vorstellungen des Einzelhandels.

HB/tor DÜSSELDORF. „Die Verbraucher haben dieses Jahr sehr geschenkorientiert und preisbewusst eingekauft“, sagte BAG-Sprecherin Eva Strube. Der Verband gehe davon aus, dass die Umsätze im Weihnachtsgeschäft um 4 bis 5 % geschrumpft seien. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) rechnet mit einem Umsatzrückgang von 3 bis 4 %. Das Ziel der Branche, an dasVorjahresniveau anzuknüpfen, sei nicht erreicht worden, sagte der Sprecher des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr.

Die beiden Verkaufstage vor Weihnachten und vor allem der vergangene Samstag haben den deutschen Einzelhandel jedoch versöhnlich gestimmt. Nach den Feiertagen hat es vielerorts in Deutschland einen starken Andrang auf die Geschäfte gegeben. „Das wird der stärkste Samstag im Dezember“, sagte der Geschäftsführer eines Modehauses in Nürnberg.

Unter anderem wegen der längeren Öffnungszeit bis 20 Uhr erwarteten die Händler an diesem Tag ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Im größten Kaufhaus Deutschlands, dem Berliner Kaufhaus des Westens, herrschte großer Andrang. „Das Geschäft ist voll. Für uns ist das Brückenwochenende ideal“, sagte eine Sprecherin. Neben Schnäppchen waren im Einzelhandel vor allem Wintersport- und Multimediaprodukte gefragt. Nach übereinstimmender Aussage ist der große Umtauschrausch ausgeblieben. Die Verbraucher lösten vor allem ihre Geldgeschenke ein.

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