Umsatzrückgang und steigender Verlust
Spar schwimmen die Felle davon

Der Umsatz der Discount-Kette Spar ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erneut zurück gegangen. Mit 3,02 Milliarden Euro erzielte das Unternehmen 189,9 Millionen Euro weniger als im Vergleichszeitraum.

HB/dpa SCHENEFELD. Die Spar Handels-Aktiengesellschaft hat im ersten Halbjahr 2003 bei schrumpfendem Umsatz einen höheren Fehlbetrag als im Vorjahreszeitraum eingefahren. Der operative Verlust habe 64,5 Mill. Euro betragen, nach 60,9 Mill. Euro im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Schenefeld bei Hamburg mit. Der Konzernumsatz betrug in den ersten sechs Monaten 3,02 Mrd. Euro ohne Umsatzsteuer. Das waren 189,9 Mill. Euro weniger als im Vergleichszeitraum 2002.

Für den Verlust ist nach Unternehmensangaben der Bereich der Verbrauchermarkt-Filialen verantwortlich, bei dem in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Minus von 66,7 Mill. Euro auflief. Spar will sich künftig wieder auf den Großhandel mit der Belieferung der selbstständigen Spar-Einzelhändler und der Discount-Kette Netto konzentrieren. Dafür sei die Finanzierung im Mai langfristig gesichert worden, hieß es.

Die Restrukturierung soll bis Mitte 2004 abgeschlossen sein. Insgesamt wurden bereits 82 Märkte geschlossen. Trotz des schlechteren Halbjahresergebnisses geht der Spar- Vorstand nach eigenen Angaben davon aus, im Gesamtjahr ein im Vergleich zu 2002 deutlich besseres operatives Ergebnis zu erreichen. Das Unternehmen beschäftigte zum 30. Juni umgerechnet auf volle Arbeitszeit 21 117 Mitarbeiter, 9,3 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitpunkt.

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