Umsatzsteigerung im ersten Quartal
Douglas rechnet mit Gewinnsteigerung

Der Handelskonzern Douglas hat den Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2003/04 gesteigert und ist damit relativ gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Das Weihnachtsgeschäft sei insgesamt befriedigend ausgefallen. Nun rechnet der Vorstand mit einem höheren operativen Gewinn im Geschäftsjahr.

HB DÜSSELDORF. Vorstandschef Henning Kreke sagte am Donnerstag in Düsseldorf, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2002 werde bei einem Umsatzanstieg um zwei Prozent eine Verbesserung des Ergebnisses im gewöhnlichen Geschäft auf 104 bis 108 Mill. € erwartet. Die ertragreichste Saison, das Weihnachtsgeschäft, das nach der Umstellung nun ins erste Quartal des Geschäftsjahres fällt, sei „recht ordentlich“ verlaufen. Von Oktober bis Dezember sei der Umsatz unter Berücksichtigung von Zu- und Verkäufen um 1,4 % auf 800 Mill. € gestiegen.

Der detaillierte Quartalsbericht soll am 11. Februar veröffentlicht werden. 2002 hatte Douglas bei einem Umsatz von 2,2 Mrd. € einen Gewinn im gewöhnlichen Geschäft von 95 Mill. € erzielt.

2003 legte Douglas von Januar bis September ein Rumpfgeschäftsjahr ein, um künftig das Weihnachtsgeschäft stärker zu gewichten. In diesem Zeitraum fiel nach Steuern ein Verlust von 11,4 Mill. € an. Im Zwischenbericht des Vorjahres wurde der Fehlbetrag mit 3,4 Mill. € beziffert, Ertragssteuern aber nicht ermittelt. Die Aktionäre sollen für das Rumpfgeschäftsjahr eine Dividende von 0,75 Euro pro Aktie erhalten, kündigte Kreke an. Im Gesamtjahr 2002 wurde eine Dividende von 0,90 Euro gezahlt. Zeitanteilig sei dies nun also eine zehnprozentige Steigerung.

Operativ erzielte die Gruppe von Januar bis September 2003 einen Gewinn von 3,6 Mill. € nach einem Fehlbetrag von 2,9 Mill. €. Der Umsatz blieb mit 1,44 Mrd. € auf Vorjahresniveau.

Kreke schloss den Verkauf von Tochtergesellschaften wie etwa dem defizitären Herrenaustatter Pohland nicht aus. „Wir werden uns von der ein oder anderen Tochter trennen, wenn diese über einen längeren Zeitraum ihre Kapitalkosten nicht verdient“.

Kreke kündigte an, im laufenden Geschäftsjahr werde Douglas zwischen 110 und 120 Mill. € in den Ausbau seiner Kerngeschäfte - Parfümerien, Schmuck (Christ) und Bücher - investieren. Allein in den ersten drei Monaten seien 40 neue Geschäfte eröffnet worden. Daneben wolle Douglas aber auch durch Akquisitionen und Kooperationen wachsen. Die im Nebenwerte-Index MDax gelisteten Douglas-Aktien notierten am Nachmittag mit 24,04 € beinahe unverändert.

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