Umsatzzahlen
Rekordeinnahmen bei Elektrozulieferer Harting

Allein auf dem deutschen Markt wuchs der Umsatz des Elektrozulieferers um 24 Prozent. Da das Unternehmen auf alternative Energien setzt, werden keine negativen Auswirkungen durch den deutschen Atomausstieg erwartet.
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EspelkampDer ostwestfälische Elektrozulieferer Harting hat seinen Umsatz dank der großen Nachfrage des Maschinenbaus nach Steckverbindungen auf Rekordniveau gesteigert. Zum Ergebnis äußert sich das Familienunternehmen nicht. „Wir haben unsere eigenen Erwartungen übertroffen“, sagte der persönlich haftende Gesellschafter, Dietmar Harting, bei der Vorlage der Bilanz in Espelkamp. Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2011/2012 seien dagegen unsicher. Ziel sei, das Niveau zu halten.

Im Geschäftsjahr 2010/2011 (30.9.) stieg der Umsatz um 16,5 Prozent auf 481 Millionen Euro. Besonders erfreulich sei der Umsatzzuwachs in Deutschland um 24 Prozent auf 181 Millionen Euro gewesen. Ein Wachstumstreiber waren Steckverbindungen für den Maschinenbau, hier habe es nach der Krise Nachholbedarf gegeben. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 301 auf 3394, davon arbeiteten 1522 im Ausland.

Der geplante Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft werde das Unternehmen kaum negativ berühren, sagte Vorstandsmitglied Philip Harting. Vielmehr setze man schon seit langem auf alternative Energien und Elektromobilität. Dieser Trend sei auch in China erkennbar: „In zehn Jahren gibt es dort wahrscheinlich den größten Markt für Elektromobilität in der Welt.“ Die Gruppe mit ihren drei Dutzend Ländergesellschaften erwirtschaftet den allergrößten Teil des Umsatzes mit Steckverbindern. Hauptabnehmerbranchen sind Unternehmen aus den Bereichen Eisenbahn, Maschinenbau, alternative Energien und Übertragung von Energie.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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