Umstrukturierung geglückt

Bonita und Online-Handel helfen Tom Tailor

Der Modekonzern Tom Tailor hat mit der Tochter Bonita die Wende geschafft. Auch der Online-Handel zahlt sich aus. Im ersten Quartal hat Tom Tailor über 130 Millionen Euro verdient. Die Aktie liegt deutlich im Plus.
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Die Integration von Bonita zahlt sich für Tom Tailor aus. Quelle: dpa
Tom Tailor:

Die Integration von Bonita zahlt sich für Tom Tailor aus.

(Foto: dpa)

DüsseldorfFür die Modefirma Tom Tailor zahlen sich die Umstrukturierungen bei der Tochter Bonita aus. Zudem sorgte der Onlinehandel der Marke Tom Tailor für Rückenwind, wie die Hamburger Firma am Donnerstag mitteilte. Konzernweit stiegen die Erlöse im ersten Quartal in den eigenen Geschäften um 2,9 Prozent auf 131,3 Millionen Euro, auf bereinigter Fläche um 1,8 Prozent. Der stationäre Handel sei bei der Kernmarke indes in den ersten beiden Monaten des Jahres von der auslaufenden schwachen Wintersaison belastet worden.

„Umso mehr freut uns, dass Bonita einen starken Jahresstart verzeichnete und erstmals nach fünf Quartalen wieder ein positives flächenbereinigtes Umsatzwachstum realisierte“, sagte Vorstandschef Dieter Holzer. Der vollständige Quartalsbericht soll am 12. Mai veröffentlicht werden.

Die beliebtesten Modehändler Deutschlands
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Die Beratungsfirma OC&C hat 30.000 Kunden in neun Ländern befragt. Die hier gezeigten Ergebnisse beziehen sich auf Deutschland. Die Kunden wurden unter anderem zu Preisen, Qualität, Service und Markenvertrauen befragt. Maximal waren 100 Punkte zu erreichen, ein Wert von mehr als 75 gilt als „sehr gut“. Die Ergebnisse stammen aus dem Dezember 2013.

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Tom Tailor hatte Bonita Mitte 2012 übernommen. Die Integration verlief holprig und sorgte zwischenzeitlich für Verluste im Konzern. Inzwischen hat Firmenchef Holzer die Kette mit ihrer Mode für über 40-Jährige umgekrempelt, den Vertrieb gestrafft, neue Kollektionen entwickelt und den Geschäften ein moderneres Image verliehen. 2014 verbuchte die Gruppe bei einem Umsatz von 932 Millionen Euro einen Gewinn von 10,8 Millionen Euro. Im Frühhandel der Frankfurter Börse lagen die im SDax notierten Aktien am Morgen gut drei Prozent im Plus.

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