Umweltsiegel
Tchibo macht sich stark für den Regenwald

Kaffee, der nicht nur den Kunden, sondern auch den Farmern und dem Regenwald schmeckt. Dafür soll das Umweltsiegel der Rainforest Alliance stehen, mit dem der Kaffeeröster Tchibo nun mehrere seiner Kaffees versieht. Der Rohkaffee ist damit allerdings 20 bis 30 Prozent teurer.

HB HAMBURG - Der Kaffeeröster Tchibo versieht mehrere seiner Kaffeesorten mit dem Umweltsiegel der Rainforest Alliance. Die Umweltorganisation setzt sich seit 1987 für die Sicherung sensibler Ökosysteme ein. Tchibo will den Anteil des unter besonderer Berücksichtigung der Umwelt und sozialer Belange in Herkunftsländern von sechs Prozent in diesem Jahr auf zwölf Prozent 2010 steigern.

Der Konzern kauft 180 000 Tonnen Rohkaffee im Jahr. Über das Siegel sagte Tchibo-Projektleiterin Cornel Kuhrt: "Um eine Zertifizierung zu erhalten, müssen die Kaffeefarmer nicht nur den Schutz von Pflanzen- und Tierwelt, Boden und Wasser gewährleisten, sondern auch strenge Richtlinien zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter erfüllen."

Derzeit unterstütze Tchibo mit anderen Partnern elf Projekte in Ländern wie Guatemala, Honduras, Peru und Kamerun. Davon profitierten 6000 Farmer direkt und 35 000 Farmer indirekt, die Hilfe zur Selbsthilfe bekämen. Die Mehrkosten für den 20 bis 30 Prozent teureren Rohkaffee würden zunächst nicht weitergegeben. Verbraucher in Deutschland seien meist noch nicht ausreichend bereit, diese Mehrkosten zu zahlen, sagte der Leiter der Abteilung für Unternehmensverantwortung, Achim Lohrie.

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