Unilever
Preiserhöhungen helfen dem Konsumgüter-Riesen

Wechselkursschwankungen nagen am Umsatz von Unilever – trotz steigendem Absatz. Über Preiserhöhungen konnte der Konsumgüterkonzern einen Teil der Verluste auffangen. Doch das Geschäft in Schwellenländern bereitet Sorge.

LondonDem Konsumgüterkonzern Unilever hat zu Jahresbeginn von Preiserhöhungen profitiert. Der um Sonderfaktoren bereinigte Umsatz des britisch-niederländischen Herstellers von Knorr-Fertiggerichten, Magnum-Eis und Dove-Körperpflegeprodukten stieg deswegen nach Angaben von Donnerstag um 4,7 Prozent. Auch ein Absatzplus habe dazu beigetragen.

Wegen Wechselkursschwankungen fiel der Umsatz insgesamt allerdings um zwei Prozent auf 12,5 Milliarden Euro. Vor allem in Schwellenländern wie Brasilien und Argentinien gab es hier Belastungen.

An seiner Umsatzprognose für das Gesamtjahr hielt der Konzern zwar fest. Jedoch sei damit zu rechnen, dass das Geschäft in den Schwellenländern, das mehr als die Hälfte des Unilever-Umsatzes ausmacht, noch schwieriger werde. Die Aktie gab im frühen Handel leicht nach.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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