Unilever Preiserhöhungen helfen dem Konsumgüter-Riesen

Wechselkursschwankungen nagen am Umsatz von Unilever – trotz steigendem Absatz. Über Preiserhöhungen konnte der Konsumgüterkonzern einen Teil der Verluste auffangen. Doch das Geschäft in Schwellenländern bereitet Sorge.
Trotz sinkendem Umsatz will Unilever an seiner Jahresprognose festhalten. Quelle: dpa
Hauptsitz in Rotterdam

Trotz sinkendem Umsatz will Unilever an seiner Jahresprognose festhalten.

(Foto: dpa)

LondonDem Konsumgüterkonzern Unilever hat zu Jahresbeginn von Preiserhöhungen profitiert. Der um Sonderfaktoren bereinigte Umsatz des britisch-niederländischen Herstellers von Knorr-Fertiggerichten, Magnum-Eis und Dove-Körperpflegeprodukten stieg deswegen nach Angaben von Donnerstag um 4,7 Prozent. Auch ein Absatzplus habe dazu beigetragen.

Wegen Wechselkursschwankungen fiel der Umsatz insgesamt allerdings um zwei Prozent auf 12,5 Milliarden Euro. Vor allem in Schwellenländern wie Brasilien und Argentinien gab es hier Belastungen.

An seiner Umsatzprognose für das Gesamtjahr hielt der Konzern zwar fest. Jedoch sei damit zu rechnen, dass das Geschäft in den Schwellenländern, das mehr als die Hälfte des Unilever-Umsatzes ausmacht, noch schwieriger werde. Die Aktie gab im frühen Handel leicht nach.

Diese Konzerne versorgen die Welt
Platz 41 – Henkel
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Die Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants hat erneut die größten Konsumgüterhersteller der Welt ermittelt. Als einziges deutsches Unternehmen unter den Top 50 bleibt der Persil-Hersteller Henkel wie im Vorjahr auf dem 41. Rang – mit einem Umsatz von fast 10 Milliarden US-Dollar.

Quelle: OC&C

Platz 10 – L'Oréal
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L’Oréal ist der weltgrößte Kosmetikkonzern. Die Franzosen überzeugen mit zahlreichen starken Marken.

Platz 9 – Mondelez
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Mondelez ist eine Abspaltung von Kraft Foods. Er bündelt das weltweite Snackgeschäft, außerdem die Kaffee-Aktivitäten. Das macht den Konzern zum Konkurrenten von Nestlé. Allerdings werden die Kaffeemarken rund um Jacobs unter der Führung der deutschen Industriellen-Familie Reimann mit dem niederländischen Konzern DE Master Blenders verbunden.

Platz 8 – Tyson Foods
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Tyson Foods ist in den USA bekannt. Der Konzern gehört zu den weltgrößten Fleischverarbeitern. 2015 machte Tyson einen Umsatz von 41,4 Milliarden Dollar.

Platz 7 – AB Inbev
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Der Bierbrauer AB Inbev ist durch viele Übernahmen zum Weltspieler geworden. Er treibt die Konsolidierung der Branche voran – und fusioniert derzeit mit dem größten Rivalen SAB Miller. In Deutschland ist er mit Marken wie Beck’s, Corona und Lübzer vertreten.

Platz 6 – Coca Cola
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Coca-Cola liegt deutlich hinter Pepsi. Denn anders als der Rivale hat der Konzern aus Atlanta kein großes Snackgeschäft. Dafür hat er zuletzt bei Verbrauchern Sympathien mit seiner Kampagne, Namen auf Dosen und Flaschen zu schreiben, gewonnen – und mit Innovationen wie Kokoswasser und Coke Life mit Stevia.

Platz 5 – JBS
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JBS ist eher unbekannt in Europa. Dabei gehört der brasilianische Fleischproduzent zu den ganz großen Konzernen der Konsumgüterbranche mit 47,9 Milliarden Dollar Umsatz.

  • rtr
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