United Airlines
Tod eines Riesenkaninchens

Nur wenige Wochen nach dem gewaltsamen Rauswurf eines Passagiers steht United Airlines erneut in den Schlagzeilen. Auslöser des womöglich nächsten PR-Debakels: der Tod von Riesenkaninchen „Simon“.
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DüsseldorfDie Fluggesellschaft United Airlines steht möglicherweise vor einem neuen PR-Debakel. Das Riesenkaninchen „Simon“ ist laut Medienberichten auf einem Flug von London nach Chicago gestorben. Simon, so erklärte es Züchterin Annette Edwards der britischen „Sun“, hätte das größte Kaninchen der Welt werden können. Der zehn Monate alte Rammler habe bereits 90 Zentimeter gemessen. Sein Vater Darius, der bisherige Rekordhalter, habe es auf 1,32 Meter gebracht.

Simon war laut den Berichten im Laderaum auf dem Weg zu seinem neuen „prominenten“ Besitzer in den USA. Die US-Airline erklärte, sie prüfe den Vorfall. Laut Edwards war das Kaninchen kurz vor Abflug noch bester Gesundheit. Nach der Landung sei Simon jedoch tot aufgefunden worden. Der Vorfall schlägt in den sozialen Netzwerken bereits hohe Wellen:

United war erst kürzlich in die Schlagzeilen geraten. Das Unternehmen hatte Anfang April einen Passagier gewaltsam aus der Kabine entfernen lassen, weil das Flugzeug überbucht war. Videos von dem Vorfall zeigten, wie Sicherheitsleute den Mann über den Boden des Kabinengangs zum vorderen Ausgang des Flugzeugs ziehen. Weltweit hatte das Geschehen für Entsetzen unter anderem in den sozialen Netzwerken gesorgt. United-Vorstandschef Oscar Munoz entschuldigte sich.

Nach dem Vorfall war der Passagier in Medienberichten mit den Worten zitiert worden, er sei ausgewählt worden, weil er Chinese sei. Entsprechende Berichte wurden in China millionenfach geteilt und lösten eine Welle der Empörung aus. Kurz darauf gab es erneut Aufregung, weil United ein Hochzeitspaar auf dem Weg nach Costa Rica aus der Maschine warf.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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