Unternehmen bekräftigt Geschäftsprognosen
Unilever will schwachen Sparten auf die Beine helfen

Der Reinigungs- und Lebensmittelkonzern Unilever leidet unter stagnierenden Umsätzen. Dennoch hat das Unternehmen im dritten Quartal elf Prozent mehr verdient und damit die Analystenerwartungen erfüllt.

HB LONDON. Der Reingewinn vor Sonderposten stieg auf 1,25 Mrd. Euro, wie das niederländisch-britische Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Umsätze seien bei 12,29 Mrd. Euro nahezu unverändert geblieben. Unilever bekräftigte seine Geschäftsprognosen, wonach im kommenden Jahr mit einem Gewinn pro Aktie im niedrigen einstelligen Bereich zu rechnen sei.

Erst in der vergangenen Woche hatte Unilever, zu dessen Produkten Makren wie Dove, Lux, Lipton und Knorr gehören, das Wachstumsziel im laufenden Jahr für seine 400 wichtigsten Marken auf „unter drei Prozent“ zurückgenommen.

Die am 1. Dezember zahlbare Zwischendividende bezifferte Unilever für die Stammaktie der niederländischen Gesellschaft auf 0,59 Euro, für die des britischen Unternehmens auf 6,16 Pence. Die beiden Chairmen verweisen in der Mitteilung auf die guten Fortschritte in der Mehrzahl der Geschäftsbereiche. Diese hätten aber nicht ausgereicht, die Schwächen einiger sich schlecht entwickelnder Sparten wettzumachen. Diesen Problemfelder würde im Zuge des in gut einem Jahr endenden Wachstumsprogramms „auf die Beine geholfen“.

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