Unternehmen investieren verstärkt in wachstumsorientierte Projekte und holen sich deshalb häufiger Hilfe von außen
Beraterbranche erwartet leichte Erholung

Das Geschäft der Unternehmensberater zieht wieder an: Nach Jahren der Kostensenkung investiert die Wirtschaft stärker in wachstumsorientierte Projekte und die Beratungsfirmen stellen wieder Consultants ein.

DÜSSELDORF. So jedenfalls beschreibt Rémi Redley, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) , die aktuelle Situation der Branche, die seiner Ansicht nach in diesem Jahr wieder leicht wachsen dürfte.

Im vergangenen Jahr war der Umsatz der Beratungsbranche leicht um 0,5 % auf 12,23 Mrd. Euro gesunken, wie der BDU in einer repräsentativen Umfrage ermittelt hat. Im Jahr 2002 hatte das Minus noch 4,5 % betragen.

Impulse für das laufende Jahr erwartet der BDU nicht nur durch die Tatsache, dass sich Klienten verstärkt um wachstumsorientierte Projekte bemühen. Auch die Strategieberatung habe sich insbesondere zum Jahresende deutlich belebt, sagte Redley. 2002 noch war dieser Bereich um 14 % geschrumpft. Auch die Themen IT-Sicherheit und die Einführung IT-getriebener Vertriebs- und Lieferketten dürften nach Ansicht des BDU für Impulse sorgen. Ebenso das Geschäft im öffentlichen Sektor, das allerdings durch die umstrittene Vergabe von Beraterverträgen in die Diskussion geraten ist. „Den Beratungsbedarf in diesem Bereich haben aber die verkrusteten Strukturen geschaffen, nicht die Berater“, betonte Redley. Eine moderne Staatsverwaltung sei nicht ohne externe Expertise zu realisieren, sagte Redley weiter.

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