Unternehmensbeteiligungen verkauft
Kuoni sieht wieder schwarze Zahlen

Die Reiselust erwacht auch in der Schweiz wieder. Davon profitiert der größte Schweizer Reiseveranstalter Kuoni - und kehrt wieder in die Gewinnzone zurück.

HB ZÜRICH. Nach einem Halbjahresverlust erzielte der Reisekonzern im dritten Quartal 2004 einen Gewinn von 69 Millionen Franken (rund 45 Mio Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Zürich mitteilte. Für den Zeitraum Januar bis September 2004 wurde ein Gewinn von 55,6 Millionen Franken (Januar-September 2003: 5,3 Millionen) ausgewiesen.

Zum besseren Ergebnis haben auch die Veräußerung von Unternehmensteilen beigetragen. So hatte Kuoni im März seinen 49-prozentigen Anteil an der Tui-Suisse an den deutschen Touristikkonzern verkauft. Der Umsatz wuchs in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um 12,4 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken. Die Belebung der Reisebranche sei vor allem in Großbritannien, Skandinavien und in Asien spürbar, sagte Kuoni-Chef Hans Lerch. Dagegen sei in der Schweiz, auf die ein Viertel des Geschäfts entfalle, noch eine gewisse Zurückhaltung zu spüren.

Die Buchungen nahmen per Ende Oktober im Vergleich zur Vorjahresperiode um 18 Prozent zu. Für das Gesamtjahr rechnet Kuoni mit einem Nettoerlös von gut 3,5 Milliarden Franken. Das Konzernergebnis soll 2 Prozent davon, also rein rechnerisch 70 Millionen Franken, betragen.

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