Unternehmensleitung soll Zugeständnisse machen
Karstadt: Betriebsrat will verhandeln

Im Ringen um die Zukunft von Karstadt haben sich die Arbeitnehmervertreter am Montag in Kassel auf eine Strategie für Verhandlungen mit der Unternehmensspitze verständigt. Gewerkschaft und Gesamtbetriebsrat hätten sich einvernehmlich auf einen gemeinsamen Kurs geeinigt, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Franziska Wiethold.

HB DÜSSELDORF/KASSEL. Der Betriebsrat und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verständigten sich am Montag in Kassel auf eine Strategie für die Verhandlungen mit dem Vorstand, die nächste Woche stattfinden sollen.

Betriebsratschef Wolfgang Pokriefke sagte: „Wir drohen nicht mit Streik, wir kennen den Ernst der Lage.“ Nachdem am Wochenende die Rede von Insolvenz als Reaktion auf einen Streik war, sagte auch Karstadt-Quelle-Sprecher Jörg Howe: „Ich glaube nicht, dass es einen Streik geben wird.“ Und: „Von Insolvenz kann keine Rede sein.“ Er gehe davon aus, dass alle Beteiligten das Interesse haben, in diesem Monat zu einer Einigung zu kommen.

Nach Angaben von Verdi-Vorstandsmitglied Franziska Wiethold soll die Strategie in ihren Einzelheiten an diesem Dienstag in Frankfurt vorgestellt und in den Betrieben erörtert werden. Noch in dieser Woche will die Gewerkschaft mit der in Kassel bestimmten Verhandlungskommission zusammenkommen, um die Forderungen an die Karstadtleitung weiter zu präzisieren.

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