Unterschied zu Mitgliedsunternehmen
Regionen werden für Star Alliance wichtiger

Der Abschluss regionaler Partnerschaften ist für das von der Deutschen Lufthansa geführte internationale Luftfahrtbündnis Star Allinance enorm wichtig. Zwei neue Mitglieder sind ab Dezember dabei.

HB FRANKFURT/M. Von Dezember stärken zwei neue Mitglieder das gemeinsame Netz in Südosteuropa. Die nationalen Fluggesellschaften von Slowenien und Kroatien, Adria Airways und Croatia Airlines unterzeichneten am Donnerstag in Frankfurt die Beitrittsverträge zur Allianz. Das Bündnis wolle damit seine Position in den zehn neuen osteuropäischen Mitgliedsländern der Europäischen Union stärken, erklärte der Vorstandschef der Star Alliance, Jaan Albrecht.

Die beiden Fluglinien gelten künftig im Gegensatz zu den bisherigen Mitgliedsunternehmen als Regionalpartner der Star Alliance. Als erster Regionalpartner war vor wenigen Monaten die finnische Blue1 aufgenommen worden.

Die Kunden profitierten von Star-Alliance-Angeboten wie Durchabfertigung, Statusanerkennung, Zugang zu Lounges sowie Meilengutschriften und -einlösung für Vielflieger. Als Regionalmitglieder müssen die Airlines durch eines der bestehenden Mitglieder unterstützt werden, um schnell und reibungslos integriert zu werden. Die unterstützende Fluggesellschaft vertritt zudem die Regionalmitglieder innerhalb der Allianz. "Für Reisende in diesen Wachstumsmärkten ergeben sich zahlreiche Vorteile, denn die Region wird von nun an enger in das globale Streckennetz der Star Alliance eingebunden sein", wird Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber zitiert.

Die Lufthansa unterhält seit vielen Jahren bilaterale Partnerschaften mit beiden Airlines. Adria Airways bietet von Ljubljana aus 180 Verbindungen pro Woche zu 20 meist europäischen Zielen. Croatia Airlines fliegt mit elf Maschinen 26 europäische Ziele an. Die Zahl der wöchentlichen Verbindungen beläuft sich auf 430.

Die Star Alliance als weltweit führendes Luftfahrtbündnis mit einem Marktanteil von 28 Prozent zählt derzeit 15 internationale Partner. Im kommenden Jahr kommen TAP Air Portugal und South African Airways (SAA) hinzu, deren Aufnahme im Sommer beschlossen wurde.

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