Unterschiedliche Ergebnisse auf den Linien
Scandlines profitierte 2003 vom Lkw-Transport

2003 konnte die deutsch-dänische Fährreederei Scandlines in fast allen Bereichen Zuwächse verzeichnen. Vor allem der Transport von Lkw wirkte sich deutlich positiv auf das Ergebnis aus, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

HB ROSTOCK. Ihre Zahl stieg um 4,7 Prozent auf über 916 000 Fahrzeuge. Das Passagieraufkommen sei leicht um 0,2 Prozent auf 19,96 Millionen angewachsen. Zudem wurden knapp 91 000 Busse befördert, ein Prozent mehr als 2002. Einbußen gab es bei den Eisenbahnwaggons: etwas über 107 000 bedeuteten einen Rückgang um 2,3 Prozent.

Auf den 17 Linien fielen die Ergebnisse unterschiedlich aus. So konnte auf den Verbindungen von Deutschland nach Dänemark, die das Kerngeschäft von Scandlines darstellen, nur der Lastwagentransport um 1,8 Prozent zulegen. Die Zahl der Fahrgäste sank dagegen um 1,7 Prozent auf rund 7,85 Millionen. Scandlines erklärte dies mit der ungünstigen deutschen Ferienregelung im vergangenen Sommer und einer zweimonatigen Pause im Bornholmverkehr.

Die Verbindung Sassnitz-Trelleborg (Schweden) konnte dagegen deutlich zulegen, vor allem wegen des gestiegenen Einkaufsverkehrs der Schweden. Die stabilisierte Konjunktur in Russland und in den baltischen Staaten führten zu Zuwächsen auf allen sechs Verbindungen nach Litauen und Lettland.

Für 2004 erwartet die Reederei weiteres Wachstum, vor allem wieder im Nordosten. Aber auch der Kernmarkt, das Dreieck Deutschland- Dänemark-Schweden, soll mit Investitionen von 60 Millionen Euro weiter ausgebaut werden.

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