UPS und Fedex Paketdienstleister können sich höhere Preise erlauben

Paketdienstleister gelten als Konjunkturbarometer, weil ihr Auftragseinkommen stark vom Ausstoß der Wirtschaft abhängt. Nun hat nach Fedex auch UPS angekündigt, ab Januar die Preise zu erhöhen. Das gilt als gutes Zeichen für die Wirtschaftsentwicklung.
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UPS-Pakete auf dem Flughafen Köln/Bonn. Quelle: Reuters

UPS-Pakete auf dem Flughafen Köln/Bonn.

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HB NEW YORK. Nach dem US-Paketdienstleister Fedex erhöht auch Rivale United Parcel Service (UPS) seine Preise. Von Januar an müssen die Kunden für ihre Sendungen netto 4,9 Prozent mehr bezahlen, wie der US-Konzern, der derzeit wegen der vereitelten Paketbombenanschläge im Fokus der Öffentlichkeit steht, am Montag mitteilte. Die Erhöhung gelte für Pakete, die auf dem Landweg verschickt werden, sowie die gesamte Luftfracht und alle in den USA aufgegebenen internationalen Sendungen. FedEX erhöht seine Tarife zum selben Zeitpunkt um 3,9 Prozent.

Paketdienstleister wie auch die Deutsche-Post - Tochter DHL gelten als Konjunkturbarometer, weil ihr Auftragseinkommen stark vom Ausstoß der Wirtschaft abhängt. Branchenexperten werteten die Preiserhöhungen denn auch als gutes Zeichen für die konjunkturelle Entwicklung im kommenden Jahr. "Dass sie solche Steigerungen durchsetzen können, bedeutet, dass sie zumindest mit einer stabilen Nachfrage rechnen", sagte Kevin Sterling von BB&T Capital Markets.

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