US-amerikanischer Werberiese wächst kräftig
Bei Interpublic geht es wieder aufwärts

Die US-amerikanische Werbeholding Interpublic ist das fünfte Quartal in Folge gewachsen. Die Mutter der Werbeagenturen McCann-Erickson, FCB und Lowe steigerte den Umsatz von Mai bis Juni um drei Prozent auf 1,54 Mrd. Dollar, das organische Wachstum (ohne Zukäufe und ohne Wechselkurseffekte) betrug 0,3 Prozent.

tel FRANKFURT/M. Im Vergleich zum Branchenprimus Omnicom (BBDO, DDB), der im zweiten Quartal um insgesamt zwölf Prozent auf 2,4 Mrd. Dollar gewachsen ist, sieht die Entwicklung bei Interpublic zwar bescheiden aus. Für CEO David Bell ist das fortgesetzte Wachstum allerdings ein Zeichen, dass die Restrukturierung des Konzern langsam greift. Interpublic hat nicht nur stark unter der Werbeflaute gelitten, sondern verbuchte in den vergangenen Jahren auch wegen früherer Bilanzunregelmäßigkeiten deutliche Verluste. Im zweiten Quartal dieses Jahres konnte der Nettoverlust von 13,5 auf 5,4 Mill. Dollar reduziert werden.

Auch bei der französischen Konkurrenz Havas scheint die Restrukturierung Wirkung zu zeigen. Das Unternehmen hatte am Dienstag ein organisches Wachstum von 0,5 Prozent auf 393 Mill. Euro gemeldet. Havas, Holding der Werbeagentur Euro RSCG, soll nach Presseberichten Interesse haben, die Werbeagenturgruppe Grey zu kaufen.

Der französische Werbekonzern Publicis SA hatte ebenfalls Anfang der Woche Zahlen vorgelegt. Danach ist das Unternehmen, zu dem Publicis, Saatchi & Saatchi sowie Leo Burnett gehören, im zweiten Quartal organisch um 4,5 Prozent auf 981 Mill. Euro gewachsen.

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