US-Baumarktkette
Immobilienkrise macht Home Depot zu schaffen

Die weltgrößte Baumarktkette Home Depot bekommt die Immobilienkrise auch in diesem Jahr zu spüren. Im vierten Geschäftsquartal bis zum 3. Februar verringerte sich der Netto-Gewinn um mehr als Viertel.

HB ATLANTA. Er sank 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 671 Mill. Dollar zurück, wie das US-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf 17,7 Mrd. Dollar. Auf vergleichbarerer Basis sanken die Erlöse indes um 8,3 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Home Depot mit einem Gewinnrückgang von bis zu 24 Prozent.

"2008 wird erneut ein schwieriges Jahr", erklärte Finanzchefin Carol Tome. Daher will das Unternehmen, das mit über 300 000 Mitarbeitern rund 2 000 Baumärkte in den USA betreibt, dieses Jahr weniger neue Läden eröffnen. Zudem legte Home Depot sein Aktienrückkaufprogramm über 22,5 Mrd. Dollar bis zu einer Entspannung des Geschäftsumfelds und der Situation an den Kreditmärkten auf Eis. Home-Depot-Aktien gewannen im frühen Handel in New York 0,3 Prozent.

Die US-Baumarktbranche leidet darunter, dass viele ihrer Kunden im Zuge der Immobilienkrise und der verschärften Kreditbedingungen weniger Geld für Renovierungsarbeiten ausgeben. Erst am Vortag hatte die zweitgrößte US-Baumarktkette Lowe's einen Gewinnrückgang für das vierte Quartal von 33 Prozent verbucht. Zugleich sank der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 7,6 Prozent.

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