US-Bekleidungshändler
Millionen-Verlust bei American Apparel

Bei American Apparel gibt es von der Unterwäsche bis zum Handschuh alles, was sich der Durchschnitts-Amerikaner anzieht. Oder auch seinem Hund. Trotz dieser Vielseitigkeit steckt das Unternehmen in den roten Zahlen fest.
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New YorkDas Klamottenlabel American Apparel steckt tief in den roten Zahlen fest. Das neue Management räumte am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Pflichtmitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Nettoverlust von 15 Millionen Dollar (rund 11 Mio. Euro) für das zweite Quartal ein. Der Umsatz hielt sich mit 162 Millionen Dollar stabil, blieb aber unter den Markterwartungen. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als sechs Prozent.

Die Zahlen sind nur vorläufig. Wegen der Neuaufstellung nach dem Machtkampf um den umstrittenen Ex-CEO Dov Charney konnte der Finanzbericht nicht rechtzeitig vorgelegt werden, rechtfertigte sich American Apparel gegenüber der SEC. Charney, der das Unternehmen 1997 gegründet und mit seinem exzentrischen Führungsstil geprägt hatte, musste im Juni nach hohen Verlusten und Vorwürfen sexueller Übergriffe gehen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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