US-Fluggesellschaften
Continental bleibt in der Verlustzone

Die US-Fluggesellschaft Continental Airlines ist zum Jahresauftakt wie fast alle großen US-Wettbewerber weiter in den roten Zahlen geflogen. Das Minus lag im ersten Quartal trotz deutlich niedrigerer Treibstoffkosten bei 136 Millionen Dollar.

HB HOUSTON. Der Lufthansa-Partner hatte im Vorjahreszeitraum einen Verlust von 82 Mio. Dollar zu verschmerzen. Der Umsatz fiel angesichts gesunkener Passagierzahlen um 17 Prozent auf knapp drei Mrd. Dollar.

Die EU-Kommission nimmt gerade die Lufthansa und sechs weitere Anbieter wegen Preisabsprachen auf Nordatlantikstrecken ins Visier - darunter auch Continental. Der deutsche Branchenprimus plant über seine bestehenden weltweite Star Alliance hinaus ein Nordatlantik- Joint-Venture mit Continental, Air Canada und der US-Gesellschaft United Airlines unter dem Namen „Atlantic Plus Plus“.

Auch eine Reihe anderer US-Fluggesellschaften hat bereits Verluste für das erste Quartal bekanntgegeben. Die Konzerne konnten die Folgen der Wirtschaftskrise trotz massiver Einschnitte bei den Flotten und Arbeitsplätzen nicht ausgleichen. Das erste Quartal ist zudem in der Luftfahrtbranche in der Regel deutlich schwächer als etwa die Sommersaison.

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