US-Fluggesellschaften
United-Continental-Fusionsgespräche gewinnen an Fahrt

Die Fusionsgespräche zwischen den US-Fluggesellschaften United und Continental haben sich Kreisen zufolge beschleunigt. Eine Einigung sei aber weiter vom Ausgang der Beratungen zwischen den Rivalen Delta und Northwest abhängig, die über einen Zusammenschluss zum neuen Weltmarktführer verhandeln.

HB NEW YORK. Dies verlautete am Freitag aus mit der Situation vertrauten Kreisen. Delta und Northwest näherten sich zwar einer Einigung an, mit der Ankündigung einer Fusion werde aber noch nicht an diesem Wochenende gerechnet.

Unterdessen führte Continental einem Bericht zufolge auch Gespräche mit American Airlines. Ob diese Verhandlungen jedoch weitergingen, sei offen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag in seiner Internetausgabe unter Berufung auf informierte Kreise.

Auch war unklar, ob die Kontakte zwischen Continental und American Rückschlüsse auf die Erfolgschancen für eine Fusion zwischen Continental und United zuließen. United gehört zum Luftfahrtverbund Star Alliance, in dem auch die Deutsche Lufthansa Mitglied ist.

Experten halten eine Konsolidierung der US-Luftfahrtbranche für unumgänglich. Die US-Fluggesellschaften waren nach den Anschlägen in New York vom September 2001 in eine schwere Krise geraten. Seit 2006 hat sich die Lage entspannt, aber steigende Treibstoffkosten machen den Unternehmen weiter zu schaffen. Continental lehnt Stellungnahmen zu Fusionsgesprächen ab. Bei American war zunächst niemand für einen Kommentar zu erreichen.

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