US-Kreuzfahrtbetreiber
Carnival legt beim Gewinn zu

Dank des schwächeren Dollars hat der US-Kreuzfahrtbetreiber Carnival im abgelaufenen Quartal seinen Gewinn stärker gesteigert als erwartet.

HB NEW YORK. Der Nettoertrag legte 23,8 Prozent auf 416 Millionen Dollar oder 51 Cent pro Aktie zu, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Befragte Analysten hatten im Schnitt mit 47 Cent pro Aktie gerechnet. „Die Währung hat ihnen im abgelaufenen Quartal sehr geholfen“, sagte Robert LaFleur, Analyst bei Susquehanna Financial.

Die Kreuzfahrtbranche hatte in diesem Jahr unter höheren Spritkosten und einer geringeren Nachfrage nach Reisen in der Karibik zu kämpfen. Vor allem aus den USA gingen weniger Buchungen ein, weil sich das Wachstum der weltweit größten Volkswirtschaft abschwächt. Zudem wurden manche der Ziele von Wirbelstürmen zerstört. Carnival und der Rivale Royal Caribbean Cruises setzen daher verstärkt auf Kreuzfahrten in Europa und Alaska. Zudem baute Carnival die Kapazität aus und kann so mehr Passagiere befördern. Der Umsatz stieg um 9,2 Prozent auf 2,81 Milliarden Dollar.

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