US-Modekette
Abercrombie laufen die Kunden weg

Mit Rabatten und jugendorientierter Mode hat Abercrombie & Fitch versucht, Kunden in die Geschäfte zu locken. Das hat bislang aber nicht so richtig funktioniert. Die US-Modekette muss weitere Umsatzeinbußen hinnehmen.
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Der US-Modekette Abercrombie & Fitch bricht das Geschäft weiter weg. Im abgelaufenen Quartal, das am 1. November endete, fiel der Umsatz um zwölf Prozent auf 911 Millionen Dollar, der Überschuss stürzte um ein Viertel auf gut 30 Millionen ab, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2014/15 wurde deutlich gesenkt. Denn bislang haben die Rabatte und sonstigen Initiativen des Managements noch nicht ausgereicht, um wieder mehr Kunden in die Geschäfte zu locken.

Im vorbörslichen US-Handel büßten Abercrombie-Aktien rund fünf Prozent ein. Das Unternehmen hatte zuletzt vor allem seine Kosten gesenkt. Zudem wurde versucht, die Kollektionen stärker dem Geschmack junger Konsumenten anzupassen. Auch die Online-Präsenz soll ausgebaut werden. Die Amerikaner verlieren seit längerem Marktanteile, etwa an Zara, H&M und Forever21.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Abercrombie & Fitch sowie Hollister sind in den USA längst Billigware; absahnen ging nur noch bei den Jahre hinterher hängenden Europäern, deren Jugend für nahezu alle künstlich erzeugten Massenhypes begeisterungsfähig ist.
    Mit der Expansion über den Teich ging indes auch die Exklusivität eines Mitbringsels aus den USA oder wenigstens aus London verloren.
    http://www.brand-trust.de/de/insights/artikel/2013/Markenfuehrung-Abercrombie-Fitch-Marke.php

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