US-Paketdienst
Fedex enttäuscht mit schwachem Ausblick

Fedex sorgt für eine negative Überraschung: Dem US-Paketdienst setzt die Wirtschaftskrise offenbar stärker zu gedacht. Die Quartalszahlen fielen entsprechend schlecht aus. Dass setzt an der deutschen Börse auch die Aktien der Deutschen Post unter Druck.
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HB MEMPHIS. Zwar konnte sich die Nummer zwei auf dem US-Markt nach UPS im abgeschlossenen zweiten Quartal dank einer anziehenden Nachfrage im Ausland sowie Kosteneinsparungen besser schlagen als von Analysten erwartet. Die Aussichten des Konzerns für das laufende dritte Quartal liegen aber deutlich unter den Markterwartungen. Die Fedex-Aktie gab vorbörslich um über drei Prozent nach. Die Nachrichten belasteten in Frankfurt auch die Papiere der Deutschen Post.

Wie Fedex am Donnerstag mitteilte, brach der Gewinn im zweiten Quartal um 30 Prozent auf 345 Mio. Dollar oder 1,10 Dollar je Aktie ein. Der Umsatz nahm um zehn Prozent auf 8,6 Mrd. Dollar ab. Laut Fedex-Chef Frederick Smith hatten sich insbesondere die eingeleiteten Kostenersparnisse positiv auf das Ergebnis ausgewirkt.

Unklarheit gibt es laut Finanzchef Alan Graf noch darüber, wie nachhaltig die zuletzt wieder angezogene Nachfrage sei. Für das dritte Quartal prognostiziert er einen Gewinn je Aktie von 0,50 bis 0,70 Dollar und für das Gesamtjahr von 3,45 bis 3,75 Dollar. Die Analysten gehen im Schnitt von 0,84 Dollar im Quartal und 3,46 Dollar in 2010 aus.

Die Fedex-Aktie steht im vorbörslichen Handel bei minus 3,3 Prozent. Auch die Papiere der Deutschen Post gerieten nach den Fedex-Zahlen unter Druck. Die Aktie liegt mit 1,7 Prozent im riten Bereich.

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