US-Paketdienst: Fedex enttäuscht trotz verdoppelten Gewinns

US-Paketdienst
Fedex enttäuscht trotz verdoppelten Gewinns

Der Optimismus des US-Paketdienstes Fedex für das laufende Geschäftsjahr wächst. Der Rivale der Deutschen Post erhöhte am Donnerstag bereits zum zweiten Mal die Prognose für das Geschäftsjahr 2011.
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HB SCHENECTADY. Im Gesamtjahr sei nun mit einem Gewinn je Aktie zwischen 4,80 und 5,25 Dollar zu rechnen, teilte der Konzern mit. Zuvor war Fedex von 4,60 bis 5,20 Dollar ausgegangen.

Mindestens bis Dezember sei mit einer steigenden Nachfrage nach den Paketdiensten von Fedex zu rechnen, sagte Finanzvorstand Alan Graf. In der Prognose sei aber noch nicht die geplante Zusammenlegung von Paketdiensten per Lkw berücksichtigt. Die Kosten dafür beliefen sich auf 150 bis 200 Mio. Dollar und sollten im zweiten und dritten Quartal des Geschäftsjahres verbucht werden. 1700 der insgesamt 93 000 Stellen würden deshalb abgebaut.

Im ersten Quartal verdoppelte sich der Nettogewinn auf 380 Mio. Dollar oder 1,20 Dollar je Aktie. Der Umsatz legte um 18 Prozent auf 9,46 Mrd. Dollar zu. Der Markt zeigte sich enttäuscht, da Fedex beim Gewinn leicht hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Aktie gab vorbörslich 2,6 Prozent nach.

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