US-Paketdienst
FedEx legt starkes Quartal hin

Gut 200 Millionen Dollar mehr Gewinn, zehn Prozent mehr Umsatz: FedEx hat ein starkes Quartal hingelegt. Der US-Paketdienst modernisiert angesichts des guten Geschäfts seine Flugzeugflotte.
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Memphis/New YorkDer US-Paketdienst FedEx hat im zweiten Quartal mehr verdient und umgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Überschuss habe sich auf 497 Millionen Dollar von 283 Millionen Dollar erhöht, teilte der Deutsche-Post-Konkurrent mit.

Der Branchenzweite der Welt verbuchte einen Gewinn je Aktie von 1,57 Dollar nach 89 Cent im Vorjahr. Der Umsatz verbesserte sich um zehn Prozent auf 10,59 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 10,61 Milliarden Dollar gerechnet.

Der Onlinehandel boome und dadurch stiegen auch die Paketauslieferungen an Privatkunden, erklärte Konzernchef Frederick Smith am Firmensitz in Memphis. Die US-Amerikaner hatten den Einzelhändlern zum Auftakt des Weihnachtsgeschäfts Rekordumsätze beschert. Ein immer größerer Teil der Einkäufe findet dabei mittlerweile im Internet statt.

Das Management bleibt zuversichtlich - trotz der grassierenden Schuldenkrise in Europa. Für das nächste Jahr geht FedEx unverändert von einem Ergebnis je Anteilsschein von 6,25 bis 6,75 Dollar aus. Express- und Logistikkonzerne gelten als Gradmesser der konjunkturellen Entwicklung. Im vorbörslichen Handel stieg die FexEx-Aktie um 3,3 Prozent.

Angesichts des guten Geschäfts modernisiert FedEx seine Flugzeugflotte und bestellte bei Boeing 27 mittelgroße Frachtmaschinen des Typs 767. Sie lösen ab 2014 die Oldtimer vom Typ MD10 ab, von denen einige 40 Jahre und mehr auf dem Buckel haben. Die neuen Maschinen sollen 30 Prozent weniger Sprit verbrauchen - ein gewichtiges Argument in Zeiten hoher Kerosinpreise. FedEx hatte auch mehrere der größeren Boeing 777 bestellt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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