US Postal
Knietief in den roten Zahlen

Der US-Briefzusteller US-Postal kommt aus den Verlusten nicht heraus und sieht inzwischen das Ende der Fahnenstange. Nun bittet das Staatsunternehmen den US-Kongress um Hilfe.
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WashingtonDer US-Briefzusteller US Postal mit mehr als einer halben Million Mitarbeitern schließt angesichts anhaltender Verluste seine Zahlungsunfähigkeit nicht aus. Das Unternehmen werde seine Kreditlinien Ende September ausgeschöpft haben und dann seine Schulden nicht mehr bedienen können, teilte der US Postal am Dienstag mit. Daher müsse der US-Kongress helfend eingreifen.

Der Konzern, der nach eigenen Angaben 40 Prozent der weltweit verschickten Briefe zustellt, steht im scharfen Wettbewerb mit FedEx und UPS. Zwar gebe es ein Programm zur Kostenkürzung, erklärte US Postal. Dem stünden aber unter anderem steigende Benzinpreise gegenüber.

US Postal wies am Dienstag für das abgelaufene Quartal einen Verlust von 2,2 Milliarden Dollar aus. Im Geschäftsjahr 2010 hatte der Verlust 8,5 Milliarden Dollar betragen. Dies war das vierte Jahr in Folge mit roten Zahlen.

Der Postzusteller mit zuletzt noch rund 571.000 Mitarbeitern ist nach eigenen Angaben der einzige Anbieter, der in den USA landesweit Briefe zustellt. US Postal ist ein Staatsunternehmen, das aber keine Steuergelder erhält.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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