US-Technologiebörse
Sonderausgaben belasten Nasdaq

Der Börsenbetreiber Nasdaq OMX hat im Schlussquartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. Allerdings nur, wenn man die Sonderausgaben aus den Zahlen herausrechnet. Ingesamt hat die Nasdaq weitaus weniger verdient.
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New YorkDer transatlantische Börsenbetreiber Nasdaq OMX hat im Schlussquartal eine Reihe von Sonderausgaben zu spüren bekommen. Mit 82 Millionen Dollar verdiente die Muttergesellschaft der US-Technologiebörse rund 40 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Um Sonderposten bereinigt übertraf sie aber die Erwartungen der Analysten.

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage hätten Investitionen in neue Geschäfte sowie strategische Kapitalentscheidungen zum Erfolg beigetragen, sagte Konzernchef Bob Greifeld. Im Oktober hat die Nasdaq ein 300 Millionen Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm in die Wege geleitet.

Im vergangenen Jahr hat sich die Nasdaq vergeblich um die Übernahme der Nyse Euronext bemüht, deren Fusion mit der Deutschen Börse nun am Veto der EU-Kommission scheiterte. Die Technologiebörse, die auch Märkte in Nordeuropa betreibt, steigerte ihren Umsatz im vergangenen Quartal um sechs Prozent auf 422 Millionen Dollar. Dabei verzeichnete sie ein zweiprozentiges Plus im Aktienhandel. Das Geschäft mit Marktdaten brachte zehn Prozent mehr. Derivatehandel und Clearing gaben dagegen um ein Prozent nach - nicht zuletzt wegen eines geringeren Marktanteils am US-Aktienhandel. Die Nasdaq kommt nun auf 27,2 Prozent nach 31,4 Prozent ein Jahr zuvor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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