Vager Ausblick
Bertrandt trotzt dem Trend

Stagnierende Umsätze und eine anhaltend flaue Autokonjunktur konnten dem schwäbischen Ingenieur-Dienstleister Bertrandt die Bilanz nicht verhageln: Der Gewinn stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2003/04.

HB STUTTGART. Die Gesamtleistung habe zwischen Oktober und Juni gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent auf 166,6 Mill. Euro abgenommen, teilte das auf die Konstruktion von Fahrzeugen spezialisierte Unternehmen am Donnerstag in Ehningen bei Stuttgart mit. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg dennoch auf 3,79 (2002/2003: 3,20) Mill. Euro. Verantwortlich dafür sei der Abbau der Verluste bei der Tochter Zapadtka + Ritter gewesen, die Blech-Prototypen herstellt. Zudem habe Bertrandt vom Wegfall der planmäßigen Firmenwertabschreibungen profitiert, was das Ergebnis um 0,8 Mill. Euro entlastete.

Ein besseres Finanzergebnis und eine gesunkene Steuerquote ließen den Überschuss nach Steuern in den ersten neun Monaten auf 1,26 (0,41)Mill. Euro steigen. Beim Blick aufs Gesamtjahr blieb Bertrandt vage: „Wir sind zuversichtlich, an das Vorjahr anknüpfen zu können“, erklärte eine Sprecherin. 2002/03 hatte Bertrandt bei einer Gesamtleistung von 226,9 Mill. Euro ein Ebit von 6,1 Mill. Euro erwirtschaftet.

Die Autozuliefer-Sparte von Thyssen-Krupp war im Mai mit 25,2 Prozent bei Bertrandt eingestiegen und hatte damit Porsche mit einem Anteil von 25,01 Prozent als größten Aktionär überholt. Zusammen mit Thyssen-Krupp hofft Bertrandt größere Projekte in der Entwicklung ganzer Fahrzeuge stemmen zu können.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%