Verfahren mit Postagenturen
Deutsche Post bekommt Recht

Die Deutsche Post hat nach eigenen Angaben im Streit mit rund drei Dutzend Post-Agenturen vor Gericht Recht erhalten.

Reuters DÜSSELDORF. In 21 von insgesamt 33 Gerichtsverfahren seien die betreffenden Agenturen zur Zahlung ausstehender Beträge verurteilt worden, sagte ein Post-Sprecher am Montag und bestätigte einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“. In fünf weiteren Fällen habe es Vergleiche gegeben. Die übrigen Entscheidungen stünden noch aus. Nicht alle Urteile seien bereits rechtskräftig, fügte der Sprecher hinzu.

Die Post hatte gegen die Agenturen geklagt, weil dort nach Angaben des Sprechers „nicht mehr nachvollziehbare Differenzen“ in der Buchhaltung auftraten. Die beklagten Agenturen hatten aber ihre von der Post reklamierten Schulden nicht zahlen wollen, weil ihrer Ansicht nach das Kassenbuchungssystem Epos nicht richtig funktioniert habe. „Die Gutachten haben eindeutig und zweifelsfrei festgestellt, dass Epos fehlerfrei arbeitet,“ sagte dazu der Post-Sprecher. Insgesamt sei es um rund eine Million Euro gegangen. Die Post hat rund 7500 private Agenturen unter Vertrag, vielfach Zeitschriftenläden, die nicht zur Post gehören und neben dem klassischen Post-Geschäft auch Ein- und Auszahlungen bei der Postbank vornehmen.

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