Verhaltener Geschäftsverlauf
Handel hofft auf auf kältere Temperaturen

Das Weihnachtsgeschäft hat im Einzelhandel die Kassen bisher nicht so stark klingeln lassen wie erhofft. Vor allem Winterkleidung stößt angesichts der milden Temperaturen nur auf wenig Interesse.

HB BERLIN/FRANKFURT. „Der Einzelhandel wartet weiter auf den Durchbruch im diesjährigen Weihnachtsgeschäft“, bilanzierte der Sprecher des Branchenverbandes HDE, Hubertus Pellengahr, am Sonntag des zweiten Adventswochenendes. Weihnachtsgeschenke würden immer später gekauft.

In der vergangenen Woche seien die Geschäfte größtenteils verhalten gelaufen. Die Mehrzahl der Händler sei mit dem zweiten Adventssamstag aber zufrieden gewesen. Besonders gut lief es bei Buchhändlern und den Anbietern von Uhren und Schmuck. Winterklamotten finden dagegen angesichts der milden Temperaturen weiterhin nur wenig Interesse. Der Bekleidungshandel hofft daher, dass es endlich kälter wird.

Favoriten bei den Verbrauchern waren am zweiten Adventswochenende laut Hauptverband des deutschen Einzelhandels (DHE) Klassiker wie etwa Schmuck, Kosmetik und Parfüm. Auch Digitalkameras, Glas, Porzellan und Bücher wurden gern gekauft. Weihnachtliche Dekoration war ebenfalls gefragt. Der HDE erwartet aus dem Weihnachtsgeschäft, zu dem November und Dezember zählen, einen Gesamtumsatz von rund 75,7 Milliarden Euro; dies entspricht einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um zirka zwei Prozent.

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