Verhandlungen mit Gläubigerbanken laufen
Adecco-Aktie von neuen Spekulationen belastet

Die Aktie des weltgrössten Zeitarbeitskonzerns Adecco ist am Donnerstag auf Grund von später dementierten Marktspekulationen unter Druck gekommen.

HB ZÜRICH. Spekulationen, die Verhandlungen mit den Gläubigerbanken eines syndizierten Kredit über eine Verlängerung der Vorlage-Frist des Jahresabschlusses seien gescheitert, lasteten zunächst auf dem Titel, der bei 60,45 sfr ein Tagestief verzeichnete und immer noch gut vier Prozent schwächer auf 60,80 sfr aus dem Markt ging.

Ein Adecco-Sprecher wies die Spekulationen zurück und erklärte, dass Adecco weiter mit den Gläubigerbanken in Verhandlungen stehe. Die Banken, die in ihren Kreditbedingungen nach früheren Angaben einen Termin für die Publikation des testierten Anschlusses festgeschrieben haben, gewährten Adecco bereits einen ersten Aufschub bis Montag, den 3. Mai. Bei den derzeitigen Verhandlungen gehe es nun um eine Verlängerung über dieses Datum hinaus.

An der Börse hiess es, Adecco dürfte sich mit den Banken wohl einigen, der Konzern müsse aber eventuell schlechtere Kredit-Konditionen in Kauf nehmen.

Daneben wurde an den Börse die Nachricht kolportiert, Adecco-Chef Jerome Caille werde zurücktreten. Dazu war von Adecco keine Stellungnahme zu erhalten. Nach Angaben einer mit der Situation vertrauten Quelle wird Caille sein Amt weiter inne haben.

Im Januar hatte Adecco Buchhaltungsprobleme im Nordamerikageschäft eingestanden und in der Folge den Veröffentlichungstermin für den Jahresabschluss zweimal verschoben.

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