Verkauf der Anteile
Investoren steigen beim Dixi-Klo aus

Die beiden Finanzinvestoren CVC und 3i haben ihre Anteile an der Firma Adco verkauft. Adco ist der Anbieter der weithin bekannten mobilen „Dixi“-Toilette. Käufer des unter 50 Prozent liegenden Anteilpakets ist die belgische Unternehmensgruppe Amcotec, hinter der wiederum die frühere Unternehmerfamilie von „Dixi" steht.

jkn FRANKFURT. Amcotec hielt bislang die Mehrheit an der Adco Umweltdienste Holding hielt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Wie aber aus Finanzkreisen zu hören, bewertet die Transaktion das Unternehmen mit einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag.

Der Kauf von Adco ist eine der ältesten Private-Equity-Transaktionen in Deutschland und zugleich auch eine der längsten Beteiligungen von Finanzinvestoren. Zwölf Jahre gehörte der Spezialist für mobile Toiletten zum Portfolio von CVC und 3i. Normalerweise halten Private-Equity-Gesellschaften ihre Engagements zwischen fünf und sieben Jahren, zuletzt war die Haltedauer sogar noch deutlich kürzer.

CVC und 3i hatten den Mobiltoiletten-Anbieter Dixi 1995 damals für umgerechnet 33 Mill. Euro gekauft. Ein Jahr später erwarben sie den Wettbewerber Toi-Toi für rund 27 Mill. Euro und formten aus beiden Unternehmen die Adco. Gemeinsam mit dem Management starteten die Finanzinvestoren einen stetigen Wachstumskurs. So erwartet Adco für dieses Jahr einen Umsatz von etwa 200 Mill. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter beträgt 1 800. Das Unternehmen bietet eine breite Sanitärpalette an, die von der einfachen Baustellentoilette über Duschanlagen bis hin zu Luxus-WC-Anlagen reicht.

„Dieses Investment ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Private-Equity-Investor und ein Unternehmer erfolgreich zusammenarbeiten können“, sagte Steven Koltes, Managing Partner von CVC Capital Partners. Er sei überzeugt, dass das Unternehmen weiterhin großes Wachstumspotenzial rund um den Globus habe.

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