Verkaufspläne
Rätsel um Karstadt-Einkaufsgesellschaft

Der Verkauf der Einkaufsgesellschaft des Handelskonzerns Karstadt-Quelle soll einem Medienbericht zufolge wackeln. Rund 100 Mitarbeiter des Konzern hätten mit Kündigung gedroht, heißt es in einem Bericht der "Wirtschaftswoche".

HB DÜSSELDORF. Karstadt-Quelle dementierte den Bericht umgehend. „Der Verkauf wackelt nicht“, sagte Sprecher Jörg Howe am Samstag. Bis Ende August sei alles abgeschlossen, so dass der Vertrag mit dem chinesischen Handelshaus Li & Fung unterschieben werden könne. Dessen Geschäftsführer William Fung sagte der „Wirtschaftswoche“: „Wir würden uns gerne ein wenig mehr Zeit nehmen.“

Howe erklärte, es könne nicht die Rede davon sein, dass Mitarbeiter in größerem Umfang kündigen wollten. „Die Informationsrunden für die Mitarbeiter finden erst in der kommenden Woche statt“, betonte Howe. Die "Wirtschaftswoche" hatte berichtet, dass von dem Verkauf weltweit 1100 Mitarbeiter betroffenen seien. Die asiatischen Angestellten und unter ihnen vor allem die 100 Mitarbeiter von Karstadt-Quelle (Far East) & Co. in Shanghai würden nicht für den größten Beschaffungskonzern der Welt arbeiten wollen.

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