Verkehrsclub: "Beratungs- und Buchungssoftware optimieren"
Bahnkunden oft schlecht beraten

Beim Buchen einer Urlaubsreise mit dem Zug werden Kunden an Schaltern und im Reisebüro oft schlecht beraten, so das Ergebnis einer Studie des Verkehrsclub Deutschlands (VCD).

HB BERLIN. Nur jede zweite Beratung sei optimal, sagte VCD-Bundesvorsitzender Michael Gehrmann am Dienstag in Berlin. Immerhin die Hälfte der angebotenen Verbindungen sei zu teuer oder mit zu häufigem Umsteigen verbunden gewesen oder habe zu lange gedauert. In den Tests hätten Reisebüros und die Reisezentren der Deutschen Bahn annähernd gleich schlecht abgeschnitten. Dies zeige, dass die gemeinsam genutzte technische Basis nicht stimme. „Die Bahn AG muss deshalb möglichst schnell die Beratungs- und Buchungssoftware optimieren.“

Die Tester haben sich nach Angaben des VCD insgesamt 180 mal beraten lassen. 120 Beratungen habe es in rund 60 Reisezentren der Deutschen Bahn gegeben, 60 in Reisebüros, die meist eine Lizenz der Bahn verfügten. Die Tester fragen dabei beispielsweise nach Städtereisen, einer zehntägigen Fahrradreise und einer einwöchigen Urlaubsreise in der zweiten Klasse.

Das Personal sei insgesamt sehr freundlich und engagiert gewesen, sagte Gehrmann. Jedoch kenne es sich nicht richtig aus in den unterschiedlichen Angeboten, die die Bahn in ihren touristischen Angeboten bereitstelle. Deshalb müssten die Berater schnellstens besser geschult werden.

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