Verpackungsindustrie
China verdächtigt Tetra Pak des Marktmachtmissbrauchs

China hat eine Untersuchung gegen den Verpackungsriesen aus der Schweiz eingeleitet. Tetra Pak habe seine Marktmacht missbraucht. Es ist nicht das erste Ermittlungsverfahren gegen ein ausländisches Unternehmen.
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ShanghaiChina geht erneut gegen ein ausländisches Unternehmen vor: Die staatliche Industrie- und Handelsbehörde teilte am Freitag mit, sie ermittle gegen den Verpackungsriesen Tetra Pak wegen Missbrauchs seiner Marktmacht. Ermittelt werde in 20 Provinzen und Städten der Volksrepublik. Tetra Pak China bestätigte, die Behörde habe das Unternehmen um Informationen gebeten.

Erst vor wenigen Tagen waren Kartellermittlungen gegen hauptsächlich ausländische Milchpulverhersteller wegen mutmaßlicher Preisabsprachen bekannt geworden - die Firmen Danone und Nestlé senkten unmittelbar darauf ihre Preise. Tetra Pak stellt auch Verpackungen für Milch her und beliefert zum Beispiel die chinesische Großmolkerei Mengniu.

Tetra Pak mit Sitz in der Schweiz verkauft seine Getränkekartons in 170 Ländern der Welt. In China ist das Unternehmen seit 1972 vertreten, es betreibt ein Forschungszentrum in Shanghai und Werke für Verpackungsmaterialien in mehreren Städten Chinas.

Das Unternehmen gehört zur Gruppe Tetra Laval im Besitz der schwedischen Familie Rausing. Laut "Forbes" gehören vier Mitglieder der Familie zu den sechs reichsten Schweden. Andere Mitglieder der Familie leben in Großbritannien.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Prinzipiell bevorzuge ich einen gesunden und fairen Wettbewerb. Allerdings kann ich es mittlerweile auch aus eigenen Erfahrungen verstehen, dass Unternehmen ihr geistiges Eigentum und Entwicklungen schützen wollen. Dies dient ja zudem der Sicherheit der Endverbraucher! Chinesen sind zu eigenen Entwicklungen und Technologien nicht selbst in der Lage und werden es aufgrund ihrer Mentalität auch nie werden. Selbstständiges Denken ist für Chinesen unmöglich. Deshalb versuchen sie, erfolgreiche Produkte zu kopieren, man könnte auch sagen zu "klauen". Und dies ist ja nun wirklich nicht die "feine englische Art", oder? Und selbst bei der Umsetzung der "Kopien" haben sie Probleme. Und dennoch treten sie mit einer außergewöhnlichen Portion Selbstüberschätzung auf. China kann kartellrechtlich gegen erfolgreiche ausländische Unternehmen vorgehen. Dies wird jedoch keine Entspannung für die chinesischen Anbieter werden, wenn die chinesischen Endverbraucher aus Qualitätsgründen und Vertrauen auf ausländische Produkte zurückgreifen. Also bitte mehr Bewusstein beim Umgang mit "Made in China"!

  • Wie lustig. Gerade die Chinesen machen diesbezüglich ein Fass auf. Aber Frechheit siegt ja bekanntlich.

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