Versandhändler in Händen von Finanzinvestor
Neckermann.de steicht jede zehnte Stelle

Der von einem Finanzinvestor übernommene Versandhändler Neckermann.de baut jede zehnte Stelle ab. Welcher Standort davon am stärksten betroffen ist.

HB FRANKFURT. Davon sind in Deutschland 450 und im Ausland 50 Arbeitsplätze betroffen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Die meisten Stellen sollen in Frankfurt wegfallen, wo das Unternehmen derzeit noch rund 2 700 Mitarbeiter in der Versandzentrale hat. Die Pläne sollen noch dieses Jahr umgesetzt werden, sagte ein Sprecher.

Der Abbau sei zur Sicherung der verbleibenden 4 500 Arbeitsplätze unvermeidbar. In zwei Jahren will das Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben. "Wir haben alles daran gesetzt, den Personalabbau so gering wie möglich zu halten und alternative Maßnahmen genauestens geprüft", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Martin Lenz.

Die Gruppe erzielte 2007 einen Umsatz von 1,4 Mrd. Euro und hat seit Jahren Verluste in nicht bezifferter Höhe angehäuft. Anfang des Jahres hatte der Finanzinvestor Sun 51 Prozent der Firma von Arcandor (früher Karstadt-Quelle) übernommen. Sun ist ein auf nicht börsennotierte Beteiligungen (Private Equity) spezialisiertes US- Unternehmen.

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