Versandhändler
Otto plant Onlineshops für weitere Eigenmarken

Der Wirtschaftskrise zum Trotz brummt das Geschäft beim Hamburger Otto-Versand - und der weltgrößte Versandhändler will weiter wachsen. Dazu setzt das Unternehmen unter anderem auf den Ausbau seines bereits 60 Prozent des Umsatzes ausmachenden Onlinegeschäfts. Zudem will der Otto-Versand im Ausland expandieren.

HB DÜSSELDORF. Vorstandssprecher Rainer Hillebrand erwartet für 2009 ein "sattes Umsatzplus. Rund 60 Prozent des Umsatzes stammten inzwischen aus dem Online-Geschäft, sagte er in eiem Interview mit der "Wirtschaftswoche": "Die Zuwachsraten dort kompensieren nicht nur die Rückgänge im klassischen Kataloggeschäft, sondern bescheren uns insgesamt gute Umsatzzuwächse."

Noch in diesem Jahr will das Versandhaus laut Hillebrand für ausgewählte Eigenmarken eigene Internetshops aufmachen. Vorbild sei die Eigenmarke Lascana für Wäsche und Dessous. "Lascana-Produkte gebe es natürlich auch bei Otto, aber seit einiger Zeit eben auch in einem separaten Internetshop und sogar in eigenen Lascana-Filialen", sagte Hillebrand. "Dieser Mix kommt hervorragend an."

Auf die Kataloge soll aber auch künftig nicht verzichtet werden, da sie noch immer ein wichtiger Impulsgeber für Bestellungen seien. "Kataloge wird es noch so lange geben, solange sie helfen, Geschäft zu machen", sagte Hillebrand.

Zudem will der Otto-Versand das Auslandsgeschäft ausbauen. "Bisher sind wir mit der Marke Otto auf neun Märkten präsent", sagte der Versandhaus-Chef. "Spätestens im kommenden Jahr will Otto zwei neue Auslandsmärkte angehen." Details wollte Hillebrand noch nicht nennen.

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