Versandhändler steigert Gewinn
Takkt trotzt der Flaute

Trotz der schwachen Konjunktur in Europa hat der Büro- und Lagereinrichtungs-Versandhändler Takkt Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Für das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen seine Gewinnprognose und erhöhte die Umsatzerwartung leicht.

HB STUTTGART. „Alle Geschäftsbereiche haben zu dem erfreulichen Wachstum beigetragen“, teilte das im Kleinwertesegment SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mit. Da ein Großteil des Geschäfts in Nordamerika erzielt wird, dämpften negative Währungseffekte den Umsatzzuwachs. In der ersten Jahreshälfte setzte Takkt mit 377,5 Mill. € dennoch 5,3 % mehr als vor Jahresfrist um. Dabei profitierte der Konzern von einem höheren durchschnittlichen Auftragswert und einer steigenden Gesamtzahl an Bestellungen. Takkt versendet rund 100 000 Produkte von der Sackkarre bis zur Büroklammer an rund 2,5 Mill. Unternehmenskunden. Mehr als die Hälfte des Geschäfts wird in Europa abgewickelt.

Wie in den Vorquartalen wuchs der Gewinn der mehrheitlich zur Unternehmensgruppe Franz Haniel & Cie gehörenden Gesellschaft deutlich schneller als die Erlöse. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) legte um 11,9 % auf 45 Mill. €. Dies entspricht einer Gewinnmarge von 11,9 % und liegt damit über dem von Takkt im Gesamtjahr angestrebten Zielkorridor von neun bis elf Prozent. Seit Jahresbeginn fallen bei Takkt durch die Bilanzierung nach dem internationalen Standard IFRS keine planmäßigen Firmenwertabschreibungen mehr an. Beim Ergebnis vor Steuern erreichte das Unternehmen zum Vorjahr einen Zuwachs um knapp die Hälfte auf 39,9 Mill. €.

Den Umsatz will Takkt bis Jahresende währungsbereinigt um mindestens vier Prozent zum Vorjahreswert von 727,6 Mill. € steigern. Bisher hatte der seit Mai auch in der Türkei aktive Versandhändler einen Umsatzzuwachs von mindestens drei Prozent in Aussicht gestellt.

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