Versandhändler
Verdi fordert Neckermann zu Verhandlungen auf

Im Streit mit dem Versandhändler Neckermann hat Verdi bereits mit Streiks gedroht. Jetzt schlägt die Gewerkschaft gemäßigtere Töne an.
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Frankfurt/MainDie Gewerkschaft Verdi hat die Geschäftsführung des angeschlagenen Versandhändlers Neckermann zu Verhandlungen aufgefordert und zugleich Gesprächsbereitschaft signalisiert. Ursprünglich geplante Streiks könnten nach einer Entscheidung der betrieblichen Einigungsstelle ausgesetzt werden, teilte Verdi in Frankfurt am Main mit.

Die Einigungsstelle, die zu gleichen Teilen mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern besetzt ist, hatte entschieden, dass ein Sozialplan aus dem Jahr 2005 weiterhin Gültigkeit hat. Über einen vom Management beabsichtigten Abbau von 1.380 der rund 2.400 Stellen in Deutschland war keine Einigung erzielt worden.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Versandhändler: Verdi fordert Neckermann zu Verhandlungen auf"

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  • Wenn du schon alles weist, dann recherchiere wenigstens anständig. BR und Gewerkschaft sind in der Minderheit was den Aufsichtsrat angeht, am Ende des Tages heisst es dann, "Einstimmig"...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aufsichtsrat#Zusammensetzung_und_Wahl_des_Aufsichtsrats

    Es gibt für die "verbliebenen Mitarbeiter KEINE Arbeitsplatzgarantie, KEINE Standortgarantie und das Geld langt nur noch bis Oktober... Lieber stehend sterben, als kniend leben...

  • Sitzen nicht auch gewählte Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat und haben so manche schlechte Entscheidung der letzten Jahre mitgetragen?

    Und es lohnt neuerdings nicht mehr, knapp 400 Arbeitsplätze zu erhalten? Wow.

  • Der Betriebsrat wird allein von den Beschäftigten von n.de gewählt um deren Interessen zu vertreten und nicht von DHL, Zulieferern etc.
    Man wird nie alle unter einen Hut kriegen, in Ffm geht es um knapp 1500 Kündigungen, auf der anderen Seite sollen nur noch 400 Kollegen übrig bleiben...
    Wenn Sun als Investor nicht an einen Gewinn gadacht hätte, wären sie wohl nicht eingestiegen, es gab aber auch noch andere Interessenten.
    Bei einem Vermögen von 40 Milliarden und Barmittel in Höhe von 4 Milliarden muss sich SUN auch nicht als arm hin stellen, es geht "lediglich" um einen Anspruch aus der BV von 2005 von 15-20 Millionen.

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