Versandhandel
Neckermann-Verkauf soll satten Erlös erzielen

Der Essener Arcandor-Konzern - besser bekannt unter dem Namen Karstadt-Quelle - wird beim Verkauf des Versenders Neckermann nach eigenen Angaben einen überraschend hohen Veräußerungsserlös erzielen. Um die Sparte buhlen gleich fünf Interessenten.

ESSEN. „Wir rechnen mit einem Verkaufspreis in dreistelliger Millionenhöhe“, sagte Versandvorstand Marc Sommer dem Handelsblatt. Grund sei das hohe Interesse auf der Käuferseite. Dort sei man mit derzeit fünf Finanzinvestoren in Verhandlungen. Die Gespräche sollen spätestens in vier Wochen abgeschlossen sein. „Wir sind zuversichtlich, dass Ende September eine Entscheidung vorliegt“, sagte Sommer. Die Übernahme durch einen Versandhaus-Konkurrenten schloss er dabei aus.

Einige Analysten waren zuletzt davon ausgegangen, dass Arcandor einem Neckermann-Käufer sogar eine zusätzliche Mitgift würde geben müssen, um das verlustträchtige Unternehmen loszuwerden. Trotz des großen Andrangs auf Investorenseite hat Arcandor die Börsenpläne für Neckermann noch nicht vollständig begraben. Falls der Verkauf noch in letzter Minute scheitert, werde man Anfang 2008 einen IPO starten, kündigte Sommer an. Als Konsortialbanken hat der Essener Konzern Goldman Sachs und Credit Suisse beauftragt, IPO-Berater ist das Bankhaus Metzler.





Das vollständige Interview mit Marc Sommer lesen Sie in der Montag-Ausgabe des Handelsblatts





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