Verschlankung
Hewlett-Packard streicht weitere Jobs

HP-Firmenchefin Meg Whitman treibt den Umwandlungsprozess ihres Unternehmens weiter voran: Die Stellenstreichungen werden noch größer als bislang angenommen. Der Konzern braucht Kapazitäten für die Produktentwicklung.
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San FranciscoDer angeschlagene US-Computerhersteller Hewlett Packard (HP) will noch mehr Personal abbauen als bislang geplant. Wie das Unternehmen in einer Börsen-Pflichtmitteilung am Montag bekanntgab, sollen in den kommenden zwei Jahren 29.000 Stellen gestrichen werden. Das sind 2.000 mehr als im Mai angekündigt.

Der Abbau soll durch Entlassungen und Vorruhestandsangebote erreicht werden. Bis Ende des Geschäftsjahres 2014 plant HP mit daraus resultierenden Belastungen von rund 3,3 Milliarden Dollar. Letztlich allerdings sollen durch die Kürzungen jährlich bis zu 3,5 Milliarden Dollar an Personalkosten gespart werden. Hewlett Packard beschäftigt weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. In Deutschland waren es zuletzt etwa 10.400.

Das gesparte Geld will die seit einem Jahr an der Firmenspitze stehende Meg Whitman in Forschung und Entwicklung stecken, um den Rückstand bei den Kernprodukten Drucker und PCs aufzuholen. Zudem nimmt der Konzern einen zweiten Anlauf, ins lukrative Geschäft mit Tablets vorzustoßen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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