Verschmelzung zweier Töchter
Thyssen-Krupp baut „Dienstleistungs-Riesen“ Xervon

Thyssen-Krupp legt zum 1. Oktober seine Tochter-Gesellschaften Peiniger-Rö-Ro und Thyssen-Krupp Plant Services zur Dienstleistungsgesellschaft Xervon zusammen.

HB GELSENKIRCHEN. Durch die Verschmelzung entstehe einer der größten internationalen Anbieter für die Chemie- und Energiewirtschaft, teilte Thyssen-Krupp Services am Freitag am Xervon-Hauptsitz in Gelsenkirchen mit.

Thyssen-Krupp Xervon beschäftigt zusammen mit der US-Tochter Safway künftig weltweit 9200 Mitarbeiter und erreicht einen Umsatz von 890 Millionen Euro. Xervon verfügt außerhalb Deutschlands über Standorte in der Schweiz, Österreich, Benelux, Spanien, Skandinavien, im Mittleren Osten und Asien.

Xervon bietet zum Beispiel komplette Serviceleistungen von der Instandhaltung bis zum Betrieb von Anlagenteilen in den Chemieparks Münchsmünster oder Köln-Merkenich an. Im Bereich Energie ist Thyssen-Krupp unter anderem auf einer Gasproduktionsplattform im Northfield Alpha, dem größten unabhängigen Gasfeld der Welt im Einsatz. Auf der Offshore-Anlage von Qatar Petroleum erneuern die Gelsenkirchener derzeit den Korrosions- und Brandschutz vom Helikopter-Deck bis zu den Plattformstützen.

Für die Weiterbildung richtet Xervon zum 1. Januar das Institut Man-Tis (Management Training in Services) ein, das Mitarbeiter weltweit im Management von Dienstleistungsmodulen qualifiziert.

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