Vertrag soll entsprechende Klausel besitzen
Singapore-Airlines-Chef will von Airbus Schadenersatz

Die Luftfahrtgesellschaft Singapore Airlines (SIA) ist äußerst verärgert, dass sich die Auslieferung des Airbus-Super-Jumbos A380 um voraussichtlich acht Monate verzögert. „Ich hätte mir mehr Ehrlichkeit gewünscht“, sagte SIA-Chef Choon Seng Chew dem Nachrichtenmagazin „Focus“ zufolge. Singapore Airlines ist die erste Fluggesellschaft, die das größte Passagierflugzeug der Welt kommerziell einsetzen will.

HB MÜNCHEN. „Airbus hat ziemlich lange gebraucht, um zuzugeben, dass das A380-Programm dem Zeitplan hinterherhinkt.“ Für den Erstbesteller kann Airbus die ersten Maschinen statt im März 2006 laut Chew erst Ende November 2006 liefern.

Chew betonte, dass seinem Unternehmen „nach den Vertragsklauseln eine Entschädigung zusteht. Es ist wie bei einer Taxifahrt: Je länger die Fahrt, desto teurer. Jeder weitere Monat Verspätung wird für Airbus teurer.“ Wegen der Lieferschwierigkeiten von Airbus kämen 19 Boeing 777-300ER zeitlich vor dem A380 zum Einsatz. Der Singapore- Chef unterstrich aber auch: „Wir sollen die ersten sein, die den A380 bekommen. Danach folgen - etwa ein halbes Jahr später - Emirates und Qantas. Der Abstand besteht weiter, weil die Verspätung jede Gesellschaft etwa gleich trifft“.

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