Vertrocknete Felder

Bauern fürchten um Futterreserven

Sommer, Hitze, Sonnenschein: Was Urlauber freut, ist für Bauern verheerend. Der trockene Sommer lässt Landwirte um ihre Futterreserven fürchten. Der Bauernverband rechnet mit schweren Einbußen – bis zu Totalausfällen.
Vor allem Maispflanzen hat der heiße und trockene Sommer schwer zugesetzt. Quelle: dpa
Maisfeld

Vor allem Maispflanzen hat der heiße und trockene Sommer schwer zugesetzt.

(Foto: dpa)

BerlinWegen des trockenen und heißen Sommers fürchten die Landwirte um ihre Futterreserven für den Winter. „Beim Mais ist die Situation in manchen Regionen verheerend“, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, der Deutschen Presse-Agentur. Vielerorts hätten die Felder mehrere Wochen zu früh abgeerntet werden müssen, weil die Pflanzen sonst völlig vertrocknet wären. Das gehe „bis hin zum Totalausfall“.

Die Situation wird laut Rukwied dadurch verschärft, dass zwei Grünlandschnitte komplett ausgefallen seien - es sei einfach nichts mehr nachgewachsen. „Unsere tierhaltenden Betriebe werden also im Winter Futter zukaufen müssen. Das führt zu zusätzlichen Problemen und Kosten“, prognostizierte der Bauernpräsident.

Weil auch im Frühjahr viel zu wenig Regen fiel, hatten die Bauern schon bei der Getreide- und der Rapsernte deutliche Einbußen verkraften müssen. Derzeit läuft die Maisernte, die Zuckerrüben folgen je nach Region Ende September oder Anfang Oktober. Auch hier befürchtet Rukwied Einbußen zwischen 15 und 20 Prozent.

Giganten auf dem Acker
Beetformer GF800
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Das Modell der Firma Grimme, dem Spezialisten rund um Kartoffeln. Die Vorbereitung des Bodens, die Separierung, ist wichtig. Denn Beimengungen wie Steine können  im Kartoffelbau den gesamten Produktionsablauf stören, und die Flächenleistung der Erntemaschinen verringern.

GF800
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Die Dammfräse bearbeitet intensiv den Boden und zerkleinert lästige Kluten. Diese entstehen, wenn die Erde bei der Bearbeitung zu feucht war. Mithilfe der Maschine wird die nun lockere Erde zu einem Damm aufgebaut.

Mähdrescher W650 von John Deere
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Der amerikanische Landmaschinenhersteller liefert unter anderem Traktoren und Mähdrescher in alle Länder der Welt.

Tucano 420 der Firma Claas
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Die Erntemaschine gilt als Einstiegsmodel; das APS Dreschsystem zeichnet sich durch einen Vorbeschleuniger im Dreschwerk aus. Dadurch wird eine Leistungssteigerung von bis zu 20 Prozent gegenüber herkömmlichen Dreschwerken erreicht. Das Modell verfügt nach Unternehmensangaben über ein Korntankvolumen von 7500 Liter; es arbeitet mit einer Maximalleistung von 238 PS.

Claas
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Vier Mähdrescher von Claas auf einem Feld in Angerbach, Sachsen.

New Holland
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Ein Traktor des Produzenten New Holland, der zur Unternehmensgruppe CNH Industrial gehört, auf der Teststrecke.

Fendt 900 Vario
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Der Traktor der Baureihe gehört im Segment über 200 PS zu den Marktführern. Fendt gehört seit 1997 zur AGCO-Corporation, einem der weltweit größten Hersteller und Anbieter von Traktoren und Landmaschinen.

  • dpa
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