Vielflieger-Programme werden im Juni 2005 vereint
Air France spart schneller mit KLM

Die Fluggesellschaft Air-France-KLM will im Vertrieb im laufenden Geschäftsjahr 29 Mill. Euro einsparen. In vier Jahren sollen die Einsparungen auf 92 Mill. Euro wachsen, erklärten Air-France-Vertriebschef Patrick Alexandre und sein KLM-Kollege Paul Gregorowitsch.

ali HB ROISSY. „Der Vertrieb ist – wie die ganze Gruppe – dem Zeitplan bei den Synergien voraus“, sagte Gregorowitsch. Denn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/2005 sparte der Vertrieb mit 8,3 Mill. Euro rund eine Mill. Euro mehr ein als ursprünglich geplant.

Konzernchef Jean-Cyril Spinetta hatte Ende März die Synergie-Ziele für die Gruppe erhöht. Mit Blick auf 2008/2009 strebt die Gruppe nun Synergien von 580 Mill. Euro an. Ursprünglich war ein Korridor von 385 bis 495 Mill. Euro anvisiert. Diese Synergien des Konzerns setzen sich aus Kostensenkungen, Absatzsynergien und Optimierungen des Streckennetzes zusammen.

Als vor gut 18 Monaten Air France die Übernahme der niederländischen KLM ankündigte, herrschte bei den Experten noch große Skepsis. Denn Air-France-Chef Spinetta hatte den Niederländern große Zugeständnisse gemacht, um die Zustimmung zu der Übernahme zu bekommen. So bleibt die Marke KLM erhalten, auch Amsterdam als Drehkreuz wird weiter betrieben. Rechtlich wurden die beiden Gesellschaften Air France und KLM unter eine gemeinsame Holding gehängt. Analysten kritisierten diese Konstruktion als komplex und kostspielig, da so viele Einsparmöglichkeiten ungenutzt bleiben würden.

Angesichts der schnellen Fortschritte der Gruppe mit zwei Marken sieht KLM-Manager Gregorowitsch die Funktionsfähigkeit des Modells als bewiesen an. „Zudem kopiert die Lufthansa jetzt das Modell bei der Übernahme der Swiss“, sagte er.

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