Viertes Quartal
FMC wächst und gedeiht

Der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat im vierten Quartal deutlich mehr verdient und umgesetzt als im Vorjahr. Das operative Ergebnis sei um 45 Prozent auf 354 Mill. Dollar gewachsen , teilte der Konzern am Donnerstag in Bad Homburg mit.

dpa-afx BAD HOMBURG. Darin enthalten seien Kosten in Höhe von 29 Mill. Dollar für Restrukturierungsmaßnahmen und Abschreibungen. Ohne diese Kosten sei das Ebit um 48 Prozent auf 383 Mill. Dollar gestiegen. Analysten hatten vor Sonderposten mit einem Ebit in Höhe von 358 Mill. Dollar gerechnet. Unter dem Strich stieg der Gewinn laut Angaben im vierten Quartal um 32 Prozent auf 152 Mill. Dollar. Hier traf FMC genau die Erwartungen des Marktes.

Für 2006 soll eine Dividendenerhöhung um 15 Prozent auf 1,41 Euro je Stammaktie gezahlt werden. Für die Vorzugsaktie wird eine Anhebung um 14 Prozent auf 1,47 Euro je Anteilsschein vorgeschlagen. Für 2007 zeigte sich Vorstandschef Ben Lipps zuversichtlich. Der Umsatz soll um etwa elf Prozent auf 9,4 Mrd. Dollar steigen. Der Jahresüberschuss soll zwischen 675 und 695 Mill. Dollar liegen.

"Unser Unternehmen hat sich auch 2006 hervorragend entwickelt und erneut die Erwartungen übertroffen", sagte Vorstandschef Ben Lipps am Donnerstag laut Mitteilung. Die Integration der Renal Care Group verlaufe erfolgreich.

Im abgelaufenen vierten Quartal habe sich das organische Wachstum um elf Prozent erhöht. Der Umsatz der Dialyseleistungen sei um 39 Prozent auf 1,749 Mrd. Dollar gestiegen, teilte die im Dax notierte FMC weiter mit. In Nordamerika steigerte der Konzern den Umsatz um 39 Prozent auf 1,658 Mrd. Dollar. Die viel beachtete durchschnittliche Vergütung pro Behandlung habe sich in den USA im vierten Quartal um neun Prozent auf 328 Dollar erhöht. Ohne die Effekte aus dem Erwerb der Renal Care Group, die FMC zum 1. April 2006 übernommen hatte, sowie ohne die damit verbundenen Klinikverkäufe habe sich der Umsatz mit Dialyseprodukten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent verbessert.

Die Ebit-Marge sei im Vergleich zum vierten Quartal 2005 in Nordamerika ohne Einmalaufwendungen um 260 Basispunkte auf 17,1 Prozent gestiegen. Gründe für diese Entwicklung sei die Konsolidierung der Renal Care Group, eine höhere Vergütung pro Behandlung und eine starke Nachfrage nach Dialyseprodukten. Zum 31. Dezember 2006 versorgte FMC weltweit 163 517 Dialysepatienten, 24 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ende 2006 habe FMC 2 108 Dialysekliniken weltweit betrieben. Die Zahl der Behandlungen sei im Geschäftsjahr 2006 um 20 Prozent auf etwa 23,74 Mill. angestiegen.

Aus dem Kauf des taiwanesischen Dialyseklinik-Betreibers Jiate Excelsior rechnet Konzernchef Ben Lipps mit einem Umsatzbeitrag von etwa 80 Mill. Dollar im Jahr 2007 und einem positiven Ergebnisbeitrag.

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