Virgin America
Alaska Air will Branson-Fluglinie kaufen

Die US-Fluggesellschaft Alaska Air will den Konkurrenten Virgin America kaufen. Die von Richard Branson gegründete Airline war erst 2014 an die Börse gegangen. Der Deal hätte einen Wert von rund 4 Milliarden Dollar.

Seattle/San FranciscoDie vom Milliardär Richard Branson gegründete Fluggesellschaft Virgin America setzt ihrem Ausflug an die Börse nach nicht einmal anderthalb Jahren ein Ende. Die deutlich größere Rivalin Alaska Air will die Virgin-Gesellschaft kaufen, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten.

Alaska Air steigt so zur fünftgrößten US-Fluggesellschaft auf. Mit dem Zukauf werde das Streckennetz an der US-Westküste gestärkt, teilte das Unternehmen mit. Dort liegen bei Urlaubern und Geschäftsleuten beliebte Ziele wie Los Angeles, San Francisco und Seattle.

Alaska Air bietet je Virgin-America-Aktie 57 US-Dollar in bar, das sind insgesamt 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro). Einschließlich Schulden und kapitalisierter Leasingverträge beläuft sich der Wert der Transaktion den Angaben zufolge auf etwa 4,0 Milliarden Dollar. Die Verwaltungsräte beider Gesellschaften befürworten den Deal.

Virgin America, die sich selbst als „Premium-Billigflieger“ versteht, war erst im November 2014 an die Börse gegangen. Zuvor hatte die Gesellschaft nach jahrelangen Verlusten die Gewinnschwelle überflogen. Zusammen mit den 60 Flugzeugen von Virgin America kommt Alaska Air künftig auf 280 Maschinen und einen Jahresumsatz von mehr als 7 Milliarden Dollar.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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